| Fondssparen aber wie? |
|
Sie haben entschieden, dass Fonds sparen die richtige Alternative ist und möchten nun wissen wie und in welche Fonds sie sparen sollen? Diese Entscheidung hängt ausschließlich von ihrem persönlichen Anlegerprofil, sprich ihren verfügbaren Mitteln, ihrer Risikobereitschaft, ihrem Sparziel und ihrem Anlagehorizont ab. Der Nachfolgende Artikel gibt ihnen Anregungen beim Aufbau eines Fondsdepots. Wie können Sie besonders günstig und unabhängig Investmentfonds erwerben? Bei Fondsvermittlung24.de erhalten Sie 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag von über 7.000 Investmentfonds!Vorüberlegungen zum Fonds sparenGrundsätzlich unterscheidet man vier verschiedene Formen von Fonds. Aktienfonds bieten in der Regel hohe Renditen, sind aber auch deutlich schwankungsanfälliger und somit risikoreicher als Renten- oder Immobilienfonds. Dachfonds investieren die Gelder ihrer Anleger in eine Auswahl verschiedener Fonds, daher sind Dachfonds oftmals weniger schwankungsanfällig als reine Aktienfonds, bieten jedoch aus Kostengründen in der Regel deutlich niedrigere Renditen. Welche Fonds sie auswählen, sollten sie vorallem von ihrem Anlegerprofil abhängig machen. Je jünger der Sparer oder je länger der Zeitraum, umso höher sollte der Anteil von Aktienfonds gewählt sein. Bei der eigenen Altersvorsorge sollte man jedoch auf ein angemessenes Risiko / Chancen Profil achten. Finanzexperten bemühen normalerweise die "100 minus Lebensalter Formel" um den Anteil von Aktien im Depot zu bestimmen. Diese Regel ist jedoch sehr allgemein gehalten und berücksichtigt im Wesentlichen nur das Lebensalter, nicht aber die individuelle Lebensplanung. Die Formel kann ein Anhalt sein, als allgemeingültiger Schluss ist sie jedoch unzulänglich. Richtig ist jedoch, dass der Anleger in Anlageformen mit geringerem Risikoprofil umschichten sollte, je näher das Sparziel rückt. In diesem Falle bieten sich Anleihen beziehungsweise die Wertpapier des Bundes als Alternative an. Sie sollten also zunächst ihr eigenes Risikoprofil definieren. Im zweiten Schritt gilt es die verfügbaren Mittel zu überprüfen. Es ist eher unpraktikabel bei 100 Euro monatlicher Geldanlage sechs verschiedene Fonds gleichzeitig zu besparen. Die Auswahl der richtigen FondsNachdem sie ihr Risikoprofil und ihre verfügbaren Mittel bestimmt haben, können sie sich an die Auswahl der richtigen Fonds machen. Da Fonds sparen eine langfristige Geldanlage darstellt, sollten sie vermeiden auf kurzfristige Trends zu setzen. Das zerplatzen der Internet- und Biotechnologieblase zeigt, das Trends beim richtigen Ein- und Ausstieg lukrativ sein können, für den langfristigen Vermögensaufbau jedoch denkbar ungeeignet sind. Es macht daher auch wenig Sinn ausschließlich auf die Entwicklung der derzeitigen Wachstumsregionen Russland, Indien oder China zu setzen. Wer einen seriösen Depotaufbau mit angemessenem Risikoprofil anstreb, sollte die Regionen und Branchen diversifizieren. Der Risiko Diversifizierung ist ein eigener Artikel gewidmet. Aus diesen Gründen empfiehlt es sich, dass man mit einem oder zwei Basisinvestments in den Depotaufbau startet. Hierfür eignen sich besonders die global anlegenden Aktienfonds, die bereits lange Zeit am Markt sind. Diese Art von Fonds streut die Gelder ihrer Anleger in viele verschiedene Länder und Branchen. Dadurch gehören diese Fonds zwar nicht immer zu den Top Performern auf Sicht von zwölf Monaten, die Kurse sind jedoch auch bei weitem nicht so schwankungsanfällig wie bei spekulativen Fonds. Neben dem relativ kostenintensiven Templeton Growth Fonds, der zu den Lieblingen der Finanzexperten zählt, sind vorallem der LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST (DE0009774794), der Carmignac Investissement (FR0010148981) und der M&G Global Basics Fund A (GB0030932676) zu nennen. Selbstverständlich könnten sie natürlich auch einen Rentenfonds als Basisinvestment wählen, oftmals würden sie jedoch mit einer Direktanlage in festverzinsliche Wertpapiere besser fahren. Haben sie ihr Basisinvestment gewählt, können sie nun ihr Depot um dieses herum aufbauen und Schwerpunkte setzen. Wenn sie beispielsweise an eine langfristig positive Entwicklung der europäischen Märkte glauben, würde sich der BWI-Dividenden-Strategie Euro (DE0009780411) empfehlen. Wenn sie an die Zukunft des deutschen Aktienmarktes glauben, sind der cominvest Fondak P (DE0008471012), Deutschlands ältester Aktienfonds und der DWS Aktien Strategie Deutschland ( DE0009769869) eine gute Wahl. Auch der DWS Investa (DE0008474008) ist eine interessante Depotergänzung. Der Fonds investiert vorwiegend in Deutsche Bluechips, der DWS Investa kann aber auch internationale etablierte Unternehmen beimischen. Diese Fonds sind beispielsweise geeignet einen Schwerpunkt in ihrem Depot zu setzen, sie zeichnen sich dennoch durch eine geringe Schwankungsbreite aus, sind also auch für weniger risikofreudige Anleger interessant. Nachdem sie die etablierten Märkte für ihre Risikovorstellungen angemessen berücksichtigt haben, ist es je nach Anlegerprofil sinnvoll etwas Gewürz in das Depot aufzunehmen. Einem spekulativen Engagement sollte jedoch eher eine geringe Gewichtung im Depot zugebilligt werden. Der MLIIF World Mining Fund A2 EUR (LU0172157280) investiert zum Beispiel seit Jahren erfolgreich in Minenwerte und Metallgesellschaften. Das die Rohstoffe knapper werden ist kein Geheimnis, wer an einen langfristig anhaltenden Rohstoffhunger der Schwellenländer glaubt, ist in diesem Fonds gut aufgehoben. Aber auch Fonds wie der Raiffeisen-Eurasien-Aktien (A) (AT0000745856) oder der Morgan Stanley Em. Europe, Middle East & Nor. Africa (LU0118140002) können Würze ins Depot bringen. Beachten sie jedoch, dass sie die Gewürzmischung so wählen, dass ihnen nach dem Genuss nicht die Tränen in den Augen stehen. An dieser Stelle können natürlich nicht alle interessanten Fonds behandelt werden, eine Liste mit Fondsempfehlungen finden sie bald auf diesen Seiten. Wer den Geschicken der Fondsmanagers misstraut oder gemanagte Fonds allgemein als zu wenig transparent empfindet, ist mit sogenannten ETFs nicht schlecht beraten. ETF steht für exchange traded funds. ETFs bilden automatisch und computergestützt einen ausgewählten Index 1:1 ab. Der wesentliche Vorteil sind hierbei die Verwaltungskosten. Bedenkt man, dass die meisten Fonds ihren Vergleichsindex auf Dauer nicht schlagen können, können hohe Verwaltungskosten zur Renditefalle werden. Ein weiterer Aspekt, der berücksichtigt werden sollte, sind steuerliche Unterschiede. Ausschüttende Fonds und thesaurierende Fonds werden unterschiedlich behandelt. In Anbetracht der bevorstehenden Abgeltungssteuer sollten diese Aspekte gegenüber der Auswahl von soliden Produkten nach hinten gestellt werden. |
| Navigation | |||
|---|---|---|---|
|
| Interessante Artikel |
|---|